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Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper. Und ein gesunder Geist kontrolliert seinen Körper wie ein guter Reiter sein Pferd: intuitiv, respektvoll, gesund. So beschreibt der Begriff „Yoga“ einerseits die „Einswerdung“ und andererseits das „Einspannen“ des Körpers ins „Reitgeschirr“.

Kletterer können von einem Gefühl berichten, das sich „Flow“ nennt. Dies ist das Gefühl des „Einsseins“. Nichts steht mehr zwischen Geist und Körper. Der Geist „sitzt sicher im Sattel“ und ist frei von Blockaden, der Körper handelt wie automatisiert nach trainierten Engrammen. Wer seinem Pferd vertraut, kennt es in- und auswendig.

Yoga trainiert das Körperbewusstsein, die gezielte Steuerung von zum Teil unbewusst angesteuerten Muskelgruppen. Sich den Körperschwerpunkt bewusst zu machen, ihn bewusst
einzusetzen, ist essenziell für einen Kletterer, so auch für einen Yoga-Schüler.
Bei beiden Körperübungen steht im Vordergrund, seine Mitte zu finden, und in ihr
ruhen zu können.

In diesem Sinne

Namasté. Allez!
Daniela Haindl